Die Bewegungsebenen werden in Frontalebene, Sagittalebene und Horizontalebene unterschieden. Wobei parallel zu jeder Ebene eine Bewegung und eine gegenläufige Bewegung (Gegenbewegung) ausgeführt werden kann.
Eselsbrücke: Sich gedanklich einen Stift an den Ellenbogen heften und die Linie beobachten, die dieser Stift in der Luft malt. Beispiel: Latziehen zum Nacken und Nackendrücken malen eine Linie parallel zur Frontalebene.

Vermeidet man im Training die Gegenbewegung, riskert man muskuläre Dysbalancen und damit ggf. Schmerzen. Trainiert jemand zum Beispiel Bankdrücken und kaum den Rücken, dann wird er einen trainierten Pec, vorderen Delta und Trizeps haben. Auf der Gegenseite des Körpers gibt es den Trapezius, den hinteren Delta und den Bizeps. Sind diese schwach entwickelt, wird der Pec die Schultern nach vorne ziehen. Außerdem kann es zu Problemen in der Schulter kommen (=> Thema Rotatoren). Vermeiden ließe sich das in diesem Fall mit transversaler Abduktion (z.B. rudern auf Transversalebene, reverse Flys). Trainiert man hingegen die Bauchmuskulatur, aber nicht den Rückenstrecker, darf man sich über Haltungsprobleme im Rücken (Rundrücken) nicht wundern. Zu diesen Problemen kommt es also, wenn trainierte Muskeln sich verkürzen und damit einen Zug ausüben und die Gegenseite zu schwach ist, um dagegen zuhalten. Vorbeugen oder beheben läßt sich das Problem mit der Dehnung der verkürzten Muskeln bei/durch gleichintensivem Training (Kräftigung) der geschwächten Gegenspieler.
| Muskel Antagonisten Paare | |
| Biceps | Triceps |
| Quadriceps | Hamstrings |
| Lattisimus Dorsi | Deltoids |
| Gastrocnemius | Tibialis Anterior |
| Erector Spinae | Rectus Abdominis |
| Adductors | Abductors |
| Pectoralis | Trapezius |
| Iliopsoas | Gluteus Maximus |
| Obliques R / L | |