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Musculus pectoralis major

(lat.: Großer Brustmuskel, pectus - Brust)

    Dieser große, kräftige und fächerförmige Skelettmuskel bedeckt den vorderen Rippenbereich. Nach seinem fächerförmigem Ansatz läuft der Muskel zu einer flachen Sehne zusammen, deren Ansatz am Oberarmknochen (Crista tuberculi majoris) liegt. Durch die Art des Ansatzes entsteht ein Bogen, der die vordere Begrenzung der Achselhöhle bildet. Dies kommt dadurch zustande, das die Fasern die von unten kommen, weiter oben am Oberarmknochen ansetzen, als die Fasern, die vom Schlüsselbein kommen. Der M. pectoralis major verbindet den ventralen (vorderen) Schultergürtel mit dem Rumpf und liegt über dem M. pectoralis minor.

Anteil und Ursprung:

  • Pars clavicularis (Schlüsselbeinteil): Mediale Hälfte der Clavicula (Schlüsselbein)
  • Pars sternocostalis (Brustbein-Rippen-Teil): Am Rand von Manubrium und Corpus sterni, Knorpel der 2 – 6 Rippe
  • Pars abdominalis (Bauchteil): Am vorderen Blatt der Aponeurose des M. rectus abdominis

Funktion :

  • Adduktion (heranziehen des Arms an den Körper)
  • Anteversion (Anheben des Arms nach vorne)
  • Innenrotation (Einwärtsdrehung des Arms im Schultergelenk)
  • Werden die Arme fixiert (aufgestützt), dient er auch zusammen mit dem M. pectoralis minor als Atemhilfsmuskel.

Funktion II: Nehmen wir vor unserem geistigen Auge mal ein ganzes Bündel von Gummibändern in die Hände. Links halten wir sie fächerförmig auseinander gebreitet in der Hand und rechts gebündelt beisammen. Jetzt können wir die Gummibänder alle auf einmal auseinander ziehen oder je nach Zugrichtung auch nur einen Teil davon. Übertragen wir diesen Gedanken mal auf den fächerförmigen M. Pectoralis major (s. Bild oben), wobei die gebündelten Gummibänder in der rechten Hand den Ansatz am Oberarmknochen repräsentiert, die linke Hand für den fächerförmigen Ursprung steht und die Gummibänder für Muskelfasern. Nun sollte eigentlich klar werden, warum es einen Unterschied macht, in welchem Winkel man z.B. Bankdrücken macht (flach, schräg, negativ). Je nach Zugrichtung werden so Teile des Pec mehr oder minder beansprucht. Will man einen gleichmäßig ausgebildeten Pec (Optik), sollte man für eine ausreichende Variation in der Belastung desselben sorgen.

Schaut man sich den Ursprung und Muskelfaseransatz genauer an und hier insbesondere den Verlauf vom Schlüsselbein zum unteren Teil des Ansatzes am Oberarmknochen, wird auch klar warum die Anteversion (z.B. Frontheben - nicht mit Frontdrücken verwechseln!) u.a. den oberen Anteil des Pec fordert.

Kann man den "inneren Teil" des Pec trainieren?

Den "inneren Teil" des Pec gibt es nicht. Das wäre ein Bereich des Pec quer zur Faserrichtung. Aber stellen wir uns mal vor, wir nehmen ein einziges Gummiband in beide Hände und ziehen daran. Kann man es an einer bestimmten Stellen auseinander ziehen und an einer anderen nicht? Unter normalen Umständen muß man das wohl mit nein beantworten. Es ändert sich auch nicht viel, wenn wir ein ganzes Bündel in die Hand nehmen. Übertragen auf den Pec bedeutet dies, das man den "inneren Teil" des Pec nicht trainieren kann, da nur die komplette Muskelfaser kontrahiert. - Wer für möglich hält das Muskelfasern partiell kontrahieren können, muß sich auch fragen wie sich das auf die Funktion/Kraftentwicklung des Muskels auswirken würde.

 
 

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